Big-Point-Match: A-Jugend der HSG Konstanz beim Tabellennachbarn Zweibrücken

Bundesliga-Fünfter gegen Sechster

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A-Jugend-Bundesliga:
SV 64 Zweibrücken – HSG Konstanz
(Sonntag, 14 Uhr, Ignaz-Roth-Halle)

Die letzten Aufgaben, die im engen Rennen um Platz sechs gelöst werden mussten, um dabei zu bleiben, hat die A-Jugend der HSG Konstanz erfolgreich gemeistert. Damit hat sich der Drittliga-Nachwuchs vier heiße Endspiele erarbeitet. Nummer eins steigt am Sonntag in Zweibrücken, wenn der Tabellenfünfte den -sechsten empfängt.

Doch trotz des 38:32-Sieges im Rahmen des Bundesliga-Superballs gegen die Handballakademie Bayern hält sich die Euphorie in Grenzen. Erneut wurde die Liste der Ausfälle länger und es stehen drei bis vier weitere Akteure auf der Kippe. „So rosig ist die Ausgangslage also nicht“, bremst Trainer Thomas Zilm, obwohl seine Mannschaft gerade den Sprung auf den anvisierten sechsten Rang geschafft hat. Nichtsdestotrotz gibt er sich kämpferisch und sagt: „Wir gehen mit vollem Elan in die Partie – und dann sehen wir, was dabei herauskommt.“

Gegner Zweibrücken hat in den letzten Wochen nach einer tollen Hinrunde einiges an Boden verloren und steht nach sechs Niederlagen in sechs Partien im neuen Jahr unter Zugzwang. Wie auch die HSG Konstanz, die nur einen Zähler vor Echaz-Erms steht. Und einen hinter Zweibrücken. Insofern müssen nicht viele Worte über die Bedeutung der Partie verloren werden. „Es geht um Big Points“, fasst Zilm zusammen. Als Außenseiter sieht er den Gegner dabei trotz der Negativserie auf keinen Fall. Denn zu einer langen Auswärtsfahrt kommt der Heimvorteil für Zweibrücken. „Sie sind heimstark“, so der HSG-Coach, „und deswegen sicher kein Underdog.“ Nach einer tollen Hinrunde hatten die Rheinland-Pfälzer – eine weitere Parallele zur HSG – mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen und streben nun nach dem Befreiungsschlag.

Das Hinspiel ging für die Konstanzer mit 31:34 verloren – eine Warnung für das, was kommen wird. Zwar hat Zweibrücken noch ein sehr schweres Restprogramm vor sich, doch Echaz-Erms sitzt beiden Teams im Nacken – und die Verletzungsprobleme auf Konstanzer Seite nehmen langsam überaus problematische Ausmaße an. „So hat“, meint Zim, „jeder sein Päckchen zu tragen. Wir werden alles rausholen und alles daran setzen, das Rennen für uns zu entscheiden.“ In Zweibrücken jedoch muss sich sein damit weiter verjüngtes Team auf einen körperlich robusten Gegner einstellen. Nicht beeindrucken lassen ist somit die Forderung der Trainer Thomas Zilm und Daniel Behrendt, wenn der Gegner hier versuchen wird seine Vorteile auszuspielen. Zudem kann Zweibrücken auf einen flexiblen Angriff mit einer starken rechten Seite im Rückraum und auf Rechtsaußen setzen.

„Sie sind auf jeder Position gefährlich“, haben die Konstanzer Verantwortlichen beobachtet. Im Hinspiel habe man die Punkte vergeben, meinen sie. Und: „Diesen Zählern laufen wir bislang etwas hinterher.“ Um sie sich in der kleinen Ignaz-Roth-Halle zurückzuholen, muss jedoch einiges zusammenpassen und eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Partien her. Zwar waren diese meist erfolgreich, aber oft eben erst in der letzten Viertelstunde. Bei einem angeschlagenen und dafür umso gefährlicheren Boxer, so der Vergleich von Thomas Zilm, müsse man hart arbeiten und 60 Minuten Vollgas und Feuer auf die Platte bekommen. „Bis wir in Tritt kamen“, so das Fazit nach den letzten Spielen, „kann es so in Zweibrücken zu spät sein. Jeder muss alles aus sich und seinem Körper herausholen.“

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Datum: 14.03.2019 | Autor: Andreas Joas (HSG Konstanz)

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