Das Teilnehmerfeld für die 25. Auflage steht

Beim RIVA Handball-Cup kämpfen Essen, Konstanz, Pfullingen und der HCOB um den Turniersieg

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Der RIVA Handball-Cup steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen, das sommerliche Handball-Highlight findet zum 25. Mal statt. Das Starterfeld bei der Jubiläumsveranstaltung am 27. Juli in der Karl-Euerle-Halle wird vom starken Zweitligisten TUSEM Essen angeführt. Herausforderer des mehrmaligen Europapokalsiegers sind der frischgebackene Zweitliga-Aufsteiger HSG Konstanz, der traditionsreiche VfL Pfullingen und als Lokalmatador das Drittligateam des Gastgebers HC Oppenweiler/Backnang.

Vor einem Jahr traten die Handballer aus Essen erstmals beim Backnanger Handball-Cup statt. Den Schwung des Turniersiegs nahmen sie mit in die Zweitligasaison. Das Team um Trainer Jaron Siewert erreichte einen Platz im ersten Drittel. Die Perspektiven für den Handball in der 600000-Einwohner-Metropole im Ruhrgebiet stehen gut, denn die Mannschaft ist mit jungen und vielversprechenden Sportlern besetzt. Die Zeiten, in denen der Club über seine Verhältnisse lebte, sind auch vorüber. Man setzt eher auf eine gesunde Entwicklung denn auf eine erzwungene Rückkehr in die erste Liga. Das Essener Publikum nimmt es an, die Spiele sind gut besucht, und ans Turnier in Backnang haben die Vereinsoberen gute Erinnerungen. Als sich Jürgen Rauth, der sich um die Zusammenstellung des Teilnehmerfeldes kümmert, sagten sie recht flink zu: Der RIVA Handball-Cup bleibt für den TUSEM ein Fixpunkt in er Vorbereitung auf die kommende Saison.

Ob es zum erneuten Turniersieg reicht? Mit dem Zweitliga-Neuling HSG Konstanz steht der erste Herausforderer schon parat. Die Männer vom Bodensee spielten eine vorzügliche Drittligarunde und haben nach einem Sieg in den Aufstiegsspielen gegen den HC Empor Rostock den umgehenden Wiederaufstieg in den Kreis der 36 besten deutschen Teams geschafft. Der Club vom Bodensee hat nicht nur ein leistungsstarkes Team, sondern ist auch strukturell gut aufgestellt, das mittelfristige Ziel ist die Etablierung in der zweiten Liga. Die Konstanzer dürften durchaus in der Lage sein, dem TUSEM im Kampf um den Turniersieg das Leben schwer zu machen. Aber auch die anderen beiden Starter sind sicher für die eine oder andere Überraschung gut. Beim württembergischen Traditionsverein VfL Pfullingen wird der neue Trainer in der Karl-Euerle-Halle einen seiner ersten öffentlichen Auftritte haben. Daniel Brack hat an der Echaz das Zepter übernommen. Er tritt in die Fußspuren seines Vaters Dr. Rolf Brack, der mit Pfullingen zu seinen Zeiten ein häufiger Gast beim Backnanger Turnier war – da schließt sich bei der 25. Turnierdurchführung also ein Kreis. Und dass das Drittligateam des HCOB hochmotiviert ist, seinen Zuschauern beim Heimturnier attraktive Spiele zu zeigen, darf ohnehin vorausgesetzt werden. Für viele Fans ist der Handball-Cup die erste Gelegenheit, sich nach der Sommerpause die neuen Spieler anzusehen und einen Eindruck von der Mannschaft zu gewinnen.

HCOB-Coach Matthias Heineke sagt: „Für uns ist der Handball-Cup wieder ein echter Meilenstein in der Vorbereitung. Wir freuen uns, dass wir uns mit wirklich attraktiven Teams messen können.“ Jürgen Rauth ergänzt noch einen Umstand: „Ich glaube, dass es gelungen ist, ein Turnier zusammenzustellen, in dem wir mit Essen zwar einen Favoriten haben, der Ausgang aber nur schwer vorherzusagen ist. Darum darf man mit einer ganzen Reihe von spannenden Spielen rechnen.“

 

Datum: 10.06.2019 | Autor: PM HC Oppenweiler/Backnang / Foto: Alexander Becher

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