Unterstützung für "Bad Girls" reist aus Dänemark an

Eva Lang unterstützt ihr Team am Freitag im HVW-Pokal

Heilbronn-Franken, Frauen, Vorbericht, HVW-Pokal, Interview

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.  Die Damen der HSG Lauffen/Neipperg haben nach einer 10:0 Serie im Ligabetrieb mit dem Pokalspiel gegen den BW-Oberligisten Leinfelden/Echterdingen am Freitag um 20:00 Uhr ein tolles Highlight vor sich.

Die Topscorerin der letzten Saison, Eva Lang, wird extra zu dem Spiel aus Kopenhagen einfliegen und ist daher die Spielerin mit der weitesten Anreise. Das ist uns ein kleines Interview wert.

Redaktion: Hallo Eva, du bist gerade im Auslandssemester in Kopenhagen und läufst doch für sehr viele Spiele bei den Damen der HSG Lauffen-Neipperg auf. Was motiviert dich, diesen immensen Aufwand auf dich zu nehmen?

Eva: Ich weiß, wie sich das Team und der Trainer freuen, wenn ich da bin und werde von diesen so weit wie nur möglich unterstützt. Ich spiele schon seit Ewigkeiten mit den meisten Spielerinnen zusammen, da wächst man zusammen. Natürlich bin ich auch froh, wenn ich selbst spielen kann und nicht den Liveticker verfolgen muss.

Redaktion: Was war dein schönster Moment mit dem Team?

Eva: Als in Degmarn die Anzeigetafel endlich die ersehnten 60:00 Minuten anzeigte und wir alle begriffen, dass wir den unerwarteten Sieg erkämpft hatten. Alle sind sich in die Arme gefallen und haben gejubelt. Die ganze Spannung, die wir während des Spiels hatten, ist abgefallen. Trotz 5-Tore-Vorsprung in den letzten zehn Spielminuten haben wir erst im Moment des Abpfiffs den Sieg realisiert.

Redaktion: Du trainierst auch in Kopenhagen bei mehreren Mannschaften mit, um dich für die Saison fit zu halten. Worin unterscheiden sich diese Mannschaften von deinem Team?

Eva: Der größte Unterschied ist, dass die Dänen selbst in den niedrigen Ligen Unmengen an Harz benutzen. Außerdem wird nach meiner Erfahrung nicht so häufig trainiert wie in Deutschland. Während des Trainings wird viel besprochen und diskutiert. Das sind die von mir eher ungeliebten Phasen des Trainings. Zuletzt ist man als Trainingsgast natürlich anders ins Training und Team involviert - zuhause im Training ist die Stimmung daher familiärer.

Datum: 08.11.2018 | Autor: HSG

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