• Neckarsulmer Sport-Union
  • 26:30 (13:15)
  • SV Remshalden

Remshalden ist weiterhin nicht zu stoppen

Sieg im Topspiel in Neckarsulm

Württembergliga (WL), Männer, Rems-Stuttgart, Spielbericht, Aktuelle News

NSU Neckarsulm – SV Remshalden 26:30 (13:15)

Auch vom schärfsten Verfolger, der Neckarsulmer Sportunion, ließ sich die SV Remshalden nicht stoppen und bleibt weiter klarer Tabellenführer der Württemberg-Liga. Nach durchwachsenem Beginn war die SVR mit zunehmender Spieldauer die klar dominierende Mannschaft. Die bewegliche Abwehr, ein starkes Torhüter-Duo und der starke Marian Rascher sorgten für den wichtigen Auswärtserfolg. Damit ist der Vorsprung in der Tabelle nun auf acht Zähler angewachsen.

Wie schon in der Woche zuvor kam die SVR auch diesmal nur holprig in die Gänge. Die Anfangsphase war geprägt von technischen Fehlern und unnötigen Ballverlusten. Daniel Mühleisen im Tor der Remshaldener war hellwach und bewahrte sein Team vor einem Rückstand. Auffallender Akteur zu Beginn war indes ein Neckarsulmer: Linkshänder Fabian Göppele erzielte bis zum 5:5 alleine vier Treffer. Shooter Felix Kazmaier von der NSU war in der SVR-Defensive dagegen gut aufgehoben und kam über die gesamte Spielzeit nicht zur Entfaltung. Die Partie blieb ausgeglichen, Carsten Röhrle schloss einen Angriff über die zweite Welle erfolgreich zum 11:11 ab. Kurz vor der Pause dann ein Doppelschlag der Gäste aus dem Remstal: innerhalb von 40 Sekunden schloss die SVR zwei Gegenstöße ab und erspielte sich so bis zum Seitenwechsel einen kleinen Vorsprung (13:15).

Der sollte allerdings in der zweiten Hälfte nur kurz Bestand haben. Wieder war es der Neckarsulmer Göppele, der sein Team im Spiel hielt und beim 16:16 erneut den Ausgleich erzielen konnte. Für die NSU lief es noch besser, Kreisspieler Henning Tittel brachte sein Team sogar mit 18:17 in Front. Dann allerdings ging ein Ruck durchs Team der SVR. Marian Rascher verwandelte einen Strafwurf und Uli Seybold nutzte eine Überzahlsituation zur 20:18-Führung für Remshalden. Knackpunkt im Spiel waren dann die folgenden Minuten: Tobias Klemm im Tor der SVR parierte gleich zweimal glänzend und seine Vorderleute erhöhten auf 19:23 nach knapp 50 Minuten. Die NSU begann nun zu resignieren und hatte zudem auch keine Alternativen mehr auf der Bank. Die SVR spürte dies und versetzte dem Gegner nun den endgültigen Knockout. Marian Rascher im rechten Rückraum war mit einem sehenswerten Hüftwurf erfolgreich, Kenneth Eckstein verwandelte einen Gegenstoß. Im linken Rückraum drückte Hendrik Wiesner dem Spiel seinen Stempel auf. Er sah den freien Mitspieler oder erzielte die Treffer selbst. Drei Tore durch ihn in Folge zum 23:30 bei noch zwei zu spielende Minuten bedeuteten die endgültige Entscheidung.

Remshalden bestach durch seine disziplinierte und geduldige Spielweise im Angriff und durch seine flinke, bewegliche aber zupackende Abwehr. Der breite ausgeglichen besetzte Kader fing den verletzungsbedingten Ausfall von Oliver Ruge gut auf und war somit ein weiterer Garant für den hoch verdienten Erfolg.

NSU: Bartelmann, Max Kerner; Göppele (8), Maier (1), Baumann, Trumpp (3), Kazmeier (3/1), Schenk (2), Moritz Kerner, Schreider (5), Tittel (3), Hofacker (1).

SVR: Klemm, Mühleisen; Eckstein (3), Klein (1), Tögel (1), Holczer, Wiesner (6), Huber (2), Seybold (3), Rascher (8/2), Hartenstein (2), Pesch, Röhrle (2), Knück (2).

Datum: 05.02.2017 | Autor: A. Wiesner (SVR)

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