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Vor der neuen Saison kurzfristige Wechsel in Hockenheim

Für den HSV liegt die Messlatte sehr hoch

Männer, Vorbericht, Badischer Handball-Verband (BHV), Mannheim, Aktuelle News, Badenliga

Wenige Tage vor Beginn der neuen Saison in der Handball-Badenliga mit dem Auswärtsspiel am 18. September beim Neuling TG Eggenstein müsste Trainer Daniel Müller mit den Resultaten in der Vorbereitung eigentlich zufrieden sein, denn von den neun Testspielen haben seine Schützlinge sieben gewonnen, eine Partie ist unentschieden ausgegangen und nur das Derby gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen wurde verloren. Doch Müller wie auch sein neuer Co-Trainer Hendrik Nees wissen um die Schwere der Aufgabe in der neuen Runde. Vor allem auch deshalb, weil es beim HSV vor wenigen Tagen doch einschneidende Personalwechsel gegeben hat. Der routinierte Abwehrspezialist und Kreisläufer Mark Zorn hat nach gravierenden Rückenbeschwerden auf Anraten seiner Ärzte seine Handballkarriere beendet und Linkshänder Janis Wolf wird aus Krankheitsgründen bis Ende des Jahres nicht spielen können. „Das sind zwei Leistungsträger, die kaum ersetzt werden können“, will Daniel Müller aber gar nicht groß klagen, denn auch bei vielen Konkurrenten sieht die Personalsituation auch nicht rosig aus. „Wir müssen jetzt alle eine Schippe drauflegen“, fordert der Coach von seiner Mannschaft.

Und wieder einmal sind die Hockenheimer Verantwortlichen beim Nachbarn HG Oftersheim/Schwetzingen in der bangen Frage nach Ersatz fündig geworden. Erst vor kurzem hat der 23-Jährige Marius Meyer dem HSV seine Zusage gegeben. Der gelernte Kreisläufer spielte zuletzt in der HG-Ib-Mannschaft, befindet sich nach einer Fußoperation allerdings noch im Aufbautraining. Meyer soll langfristig für Mark Zorn den Part am gegnerischen Kreis zusammen mit dem etablierten Tim Anschütz übernehmen.

 Ansonsten hat sich im Badenliga-Kader der Hockenheimer wenig verändert. Lediglich Dymal Kernja hat den Verein Richtung Oberligist SG Heddesheim verlassen. Die nächsten zwei Monate muss der HSV zudem auch auf Jan Axel Jost verzichten, der beruflich in den USA weilt. „Dass wir in den letzten Tests trotz permanenter Personalsorgen so gut abgeschnitten haben, freut mich. Wir haben unsere Routine ausspielen können und mit Rouven Hoffmann, Osman Sidaoui und Niklas Korz auch auf Spieler aus der Ib-Mannschaft zurückgreifen können, die immer mehr den Anschluss an die Liga-Mannschaft finden“, lobt Coach Müller.  Hier hat sich bewährt, dass erste und zweite HSV-Mannschaft einen Teil ihres Trainings zusammen absolvieren und taktisch einheitlich geschult werden. „Ein Übergang erfolgt dann nahtlos“, hoffen die beiden Trainer Daniel Müller und Markus Haupt vom Ib-Team.

 Wenn in diesem Jahr über die künftige Favoritenrolle in der Badenliga gesprochen wird, herrscht durchgehend die Meinung vor, dass in dieser Runde die Messlatte für den HSV sehr hoch liegen wird. Daniel Müller hofft dennoch, dass sein Team wieder in der Spitzengruppe angesiedelt sein wird… teu     

Datum: 15.09.2016 | Autor: Hans-Georg Teufel (HSV Hockenheim)

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