• SG Schozach-Bottwartal
  • 23:39 (11:17)
  • TSV Weinsberg

Trotz frühzeitigem Feierabend für Feyerabend feiert die Dritte einen Kantersieg

SG Schozach-Bottwartal IV : TSV Weinsberg III 23:39 (11:17)

Kreisliga A, Heilbronn-Franken, Männer, Spielbericht

Letzten Sonntag ereignete sich in der altehrwürdigen Langhanshalle zu Beilstein ein denkwürdiger Auftritt für die 3. Männermannschaft aus Weinsberg. Das erste Mal in diesem Jahr spielte man 60 Minuten konzentriert seinen Stiefel herunter und man ließ den Bottwartalern zu keinem Zeitpunkt eine Chance.

Doch nun erstmal der Reihe nach. Die Dritte musste bei diesem Spiel leider ohne die alten Haudegen Bahmes, Emi, Michi, Bär, Patrick und Schenk auskommen. Dies wurde jedoch glücklicherweise durch die jungen Wilden Joshi, Luke und Michi gut aufgefangen. Danke schon einmal dafür! Die Ausgangsvoraussetzungen zwischen den Siebtplatzierten Bottwartalern und den Achtplatzierten Weinsbergern schienen eine enge Partie erwarten zu lassen. Doch weit gefehlt. Von Beginn an zeigten die Gäste aus der Kernerstadt was Tempohandball bedeutet.
Jedoch ereignete sich zwischenzeitlich nach 3 gespielten Minuten eine äußerst brutale Abwehraktion der Nummer 94 aus Weinsberg. Etwas ungestüm stürmte der in der Überschrift genannte Weibertreustädter auf seinen Gegenspieler zu und traf diesen mit voller Wucht im Gesicht. Danach durfte dieser Spieler frühzeitig auf die Tribüne und konnte seine Mannschaft leider nicht mehr auf dem Feld, jedoch umso mehr durch „pöbeln“ unterstützen. Durch den bereits erwähnten Tempohandball konnte sich die Dritte nach 12 Minuten eine beruhigende 3:8 Führung erspielen. Bis zur Halbzeit baute man den Vorsprung vor allem durch Tore des agilen Joshi Nübel und dem stark haltenden Niko Tolnix auf ein beruhigendes 11:17 aus.

Trotz allem mahnte Coach Metzger in der Pause jetzt nicht den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und das Spiel weiter zu dominieren. Gesagt getan. Nachdem die Heimmannschaft (aufgrund ihres gehobenen Alters) mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Puste ausging, konterte die junge Weinsberger Truppe die Bottwartaler ein ums andere Mal lehrbuchartig aus. So ist dann auch das überragende Endergebnis von 23:39 zu erklären, bei dem noch eines dazu gesagt werden muss. In der letzten Minute schafften es weder Daniel M. noch Spriegelix das für den Gerstensaft entscheidende 40. Tor zu erzielen, was Fragen über die dahintersteckende Absicht zu Folge hatte

Datum: 14.03.2017 | Autor: M.S. (TSV Weinsberg)

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