Gut Ding will Weil haben

Joe Weil ist neuer Männertrainer beim SC Korb

Bezirksliga (BL), Männer, Rems-Stuttgart, Aktuelle News

Im Pass steht der Vorname Jürgen, alle Welt indes kennt ihn als Joe. Und in der kommenden Bezirksliga-Saison wird das interessierte Publikum Joe Weil auch als Trainer der ersten Männermannschaft kennenlernen.

Eine einfache Saison wird es nicht werden. Nach einigen Abgängen zeigt sich das Team mit einem neuen Gesicht. „Machen wir uns nichts vor“, umschreibt Joe Weil die sportlichen Ambitionen, „es geht darum, möglichst schnell den Klassenerhalt zu schaffen. Alles andere ist dann ein Zuckerle.“

16 bis 17 Spieler umfasst der Kader, mit dem Weil Anfang Juli die Vorbereitung aufgenommen hat. Alles Korber, alle aus der bisherigen ersten und zweiten Mannschaft. Dazugesellen werden sich im Lauf der Runde je nach jeweiliger Situation auch Talente aus der A-Jugend.

Grund genug für Joe Weil, schon jetzt die Zusammenarbeit mit A-Jugend-Trainer Adrian Müller zu suchen. Aktive wie Nachwuchsmannschaft sollen „das gleiche Spielkonzept“ beherzigen. Zu sehr in die Karten blicken lässt sich der B-Schein-Inhaber (seit 1999) dabei noch nicht. „Unsere größte Chance sehe ich darin, ein möglichst hohes Tempo zu gehen.“ Die Abwehr-Formation lässt Weil noch offen, „da will ich mir im Training ansehen, was sich anbietet und das dann gemeinsam mit der Mannschaft erarbeiten“.

Klar jedenfalls ist, dass die zukünftige Korber Spielweise stark auch von den körperlichen Voraussetzungen abhängt. Schon vier Wochen vor dem Vorbereitungsbeginn in der Halle haben die Spieler individuell das Lauftraining aufgenommen. Und von den bis Rundenbeginn vier wöchentlichen Trainingseinheiten finden derzeit zwei unter freiem Himmel im Kraft-Ausdauer-Bereich statt. Der Preis fürs Ziel, „60 Minuten Vollgas zu gehen“.

„Die Spieler müssen mitmachen wollen“, beschreibt der 49-jährige Weil die Voraussetzung für seine Handball-Philosophie. Sie müssen die Bereitschaft, sich körperlich in die Riemen zu legen, ebenso mitbringen wie die Überzeugung, auf dem richtigen spielerischen Weg zu agieren. Was für Joe Weil zum einen bedeutet, immer wieder das Gespräch mit den Spielern zu suchen und zum anderen den Spaßfaktor der Mannschaftssportart Handball zu betonen. Nicht nur bei einem Kasten isotonischer Getränke im Anschluss an die schweißtreibende Trainingseinheit.

Datum: 03.08.2017 | Autor: SC Korb Handball / Foto: H. Kranacher

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