• SV Remshalden
  • 17:23 (09:10)
  • TSV Neuhausen/Filder

Remshalden scheitert im HVW-Pokal

Im Finale gegen Neuhausen/F. war am Ende nix zu holen

Männer, Rems-Stuttgart, Spielbericht, HVW-Pokal, Aktuelle News

Auch die zweite Runde im HVW-Pokal wurde wieder in Turnierform ausgetragen, verkürzte Spielzeit (2 x 20 Minuten) und der Verlierer der ersten Partie musste gleich nochmal ran. Der von vielen Spielern ungeliebte Pokal-Modus wurde allerdings zur interessanten Angelegenheit. Standen sich im ersten Spiel doch der Tabellenführer und der direkte Verfolger der Württemberg-Liga gegenüber und dann wartete da ja noch der Tabellenvierte aus der BWOL… Doch der Reihe nach:

SV Remshalden – TSV Schmiden 22:20 (13:8)

Zunächst traf unsere SVR auf den Liga-Rivalen aus Schmiden. Trainer Alexander Schurr begann mit den „Youngstern“ im Rückraum, hatte dabei keine schlechte Wahl getroffen. Oliver Klingler, Marvin Klein und Marian Rascher auf der Spielmacherposition machten ihre Sache gut. Die Abwehr stand aufmerksam und auch Torhüter Tobias Klemm war hellwach. Nach knapp sieben Minuten lagen unsere Jungs bereits mit 6:2 in Führung. Leichtfertig ging unser Team danach mit den sich bietenden Chancen um, Schmiden verkürzte und Coach Alexander Schurr nahm die Auszeit. Klare Ansprache und das SVR-Spiel rollte wieder. Carsten Röhrle und Oliver Klingler nutzten ihre Chancen, Marian Rascher setzte per Siebenmeter noch einen drauf: 13:8 war die deutliche Führung zur Pause.

So gar nicht nach dem Geschmack des SVR-Coachs dann der Beginn der zweiten Halbzeit. Die „Schmiden Pumas“ kamen bis auf 14:13 heran. Unkonzentrierte Abschlüsse, Fehlpässe und klare vergebene Chancen bewogen Alexander Schur nach wenigen Minuten, wieder die Grüne Karte zu legen. Deutlich hörbar dann die Ansprache ans Team. Dann lief es konzentrierter, Hendrik Wiesner und Marian Rascher sorgten für die Führung zum 17:14, doch Schmiden legte nach. Beim 17:18 war der Gast plötzlich in Führung, doch wiederum Rascher und Wiesner sorgten für das 20:19. Tobi Klemm hält einen wichtigen Siebenmeter und im Gegenzug erhöht Moritz Knück auf 21:19. Nochmal verkürzt der TSV, nochmal nimmt Remshalden die Auszeit, ehe Carsten Röhrle wenige Sekunden vor Ende mit dem 22:20 alles klar macht.

Es Spielten: Klemm, Mühleisen (im Tor); Klein (3), Tögel, Holczer (2), Klingler (4), Wiesner (2), Huber, Seybold, Rascher (7/5), Hartenstein, Pesch, Knück (1), Röhrle (3)

SV Remshalden – TSV Neuhausen/F. 17:23 (9:10)

Auch gegen den BWO-Ligisten Neuhausen begann das Remshaldener Team stark. Marian Rascher setzte auch hier wieder die ersten Akzente, Uli Seybold und Felix Holczer legten nach, die SVR ging mit 5:2 in Führung. Haarsträubend dann die Chancenverwertung in der Anfangsphase. Gegenstöße, freie Würfe und Siebenmeter fanden nicht ins Ziel oder waren Beute des guten Sebastian Arnold im Tor des TSV. Bis zur 10. Minute hätte die SVR locker mit 9:2 führen können. Doch das Auslassen der Torchancen wurde knallhart bestraft. Neuhausen ging beim 6:7 erstmals in Führung, woran sich bis zur Pause auch nichts mehr ändern sollte (9:10).

Zwei verworfene Siebenmeter zu Beginn der zweiten Halbzeit und energisch auftretende Neuhäuser sorgten dafür, dass beim 9:13 schon eine kleine Vorentscheidung gefallen war. Remshalden brachte keinen Fuß mehr auf den Boden, der Gegner nutzte all seine Routine und zog davon, spätestens beim 13:18 nach gut 30 Minuten war die Partie durch. Die SVR, die nicht alle Spieler einsetzte, nutzte die verbleibende Spielzeit zum Test verschiedener Angriffsvarianten. Neuhausen gewann letztlich verdient mit 23:17 Toren und zieht in die nächste Runde des HVW-Pokals ein.

Es spielten: Mühleisen (1), Klemm (im Tor); Klein (1), Tögel (2), Holczer (2), Klingler (1), Wiesner, Huber (2), Seybold (3), Rascher (5/3), Hartenstein, Pesch, Röhrle, Knück

Für unsere SVR gilt es nun, sich auf den Liga-Alltag zu konzentrieren, der bereits am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr beim Heimspiel gegen den TSV Altensteig seine Fortsetzung findet.

Datum: 02.11.2016 | Autor: A. Wiesner (SVR)

comments powered by Disqus